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Südliches Ammerland -
De sure Regen maakt de Bööm doot,
Kadmium un anner Aart van Gift verdarvt us Frucht.
Blomenkohl draffst nich mehr äten. Un Fisch meist ok nich. Warrst krank van.
Kriggst Kreeft. Mag woll wäsen.
Man vandagen schient de Sunn warm un blied van 'n Heven daal up de Eer.
Un dar stiggt up, een Rükel van Warmte
un Vörjahr un Leven, neet't Leven!
Maimaand is! Dien Hart will nich weten, wat dien Kopp di seggt.
Du steihst up un geihst na buten.
Föhrst rut ut de Stadt. Weg van de Müürn.
Weg van Swevel un Oxydgas,an de Autos
un de hogen Schosteens.
Du hollst an. Stiggst ut. Geihst sinnig dar hen, wieder un wieder.
Amenn kummst an, wor de Vehnt dör de Wischen tüselt,
dör sattgrööne, fette Wischen mit blenkern Botterblomen,Hunnenblomen, Storkenblomen in 't depe Gras.
De Heven is over di. Un lebennige Wulken.
Sachten straakt di de warme Luft. Hören deist meist nix.
Bloots de veelen Vagels un dat Water bi't Wehr.
Dat pladdert un quäält sik um de olen Stee'n umto un ruschelt, ruschelt ...
Du nimmst den groten Schaal van die Schullern un leggst em up de Eer, in't weeke Gras.
Du settst di hen, maakst dien Ogen dicht un holst dien Gesicht na de warme Sünn to.
Un kummst to di, sühst Suurbloer un plückst üm af,so'n bäten Grönte van de Hunnenblomen darbi, dreihst een um't anner umto un stickst dat twüschen dien Tähn. Dat smeckt di moi!
De Wind is middewiel wat köller wurn.
Man dat föhlst du nich. Du hest di in een Kuhl sett.
Achter di grönt de Wichelboom. Du denkst an de, de du leef hest.
Een gediegen Geföhl is dat, so moi un warm!
Överlevert!
Woortverklaaren:
Kreeft=Krankheit Krebs; blied=freundlich; Heven=Himmel; Eer=Erde; Rükel=riechend; Müürn=Mauern; amenn=letzlich; Wischen=Weide;Hunnenbloom=Löwenzahn; Storkenbloomen=versch. hochgew. Blumen; straakt=streichen; ruschelt=rauschen; Suurbloer=Blätter v. Sauerampfer; Tähn=Zähne; Kuul=Vertiefung; Wichelboom=Weidenbaum; upstunns=augenblicklich; eendoont=einerlei.
Kadmium un anner Aart van Gift verdarvt us Frucht.
Blomenkohl draffst nich mehr äten. Un Fisch meist ok nich. Warrst krank van.
Kriggst Kreeft. Mag woll wäsen.
Man vandagen schient de Sunn warm un blied van 'n Heven daal up de Eer.
Un dar stiggt up, een Rükel van Warmte
un Vörjahr un Leven, neet't Leven!
Maimaand is! Dien Hart will nich weten, wat dien Kopp di seggt.
Du steihst up un geihst na buten.
Föhrst rut ut de Stadt. Weg van de Müürn.
Weg van Swevel un Oxydgas,an de Autos
un de hogen Schosteens.
Du hollst an. Stiggst ut. Geihst sinnig dar hen, wieder un wieder.
Amenn kummst an, wor de Vehnt dör de Wischen tüselt,
dör sattgrööne, fette Wischen mit blenkern Botterblomen,Hunnenblomen, Storkenblomen in 't depe Gras.
De Heven is over di. Un lebennige Wulken.
Sachten straakt di de warme Luft. Hören deist meist nix.
Bloots de veelen Vagels un dat Water bi't Wehr.
Dat pladdert un quäält sik um de olen Stee'n umto un ruschelt, ruschelt ...
Du nimmst den groten Schaal van die Schullern un leggst em up de Eer, in't weeke Gras.
Du settst di hen, maakst dien Ogen dicht un holst dien Gesicht na de warme Sünn to.
Un kummst to di, sühst Suurbloer un plückst üm af,so'n bäten Grönte van de Hunnenblomen darbi, dreihst een um't anner umto un stickst dat twüschen dien Tähn. Dat smeckt di moi!
De Wind is middewiel wat köller wurn.
Man dat föhlst du nich. Du hest di in een Kuhl sett.
Achter di grönt de Wichelboom. Du denkst an de, de du leef hest.
Een gediegen Geföhl is dat, so moi un warm!
Överlevert!
Woortverklaaren:
Kreeft=Krankheit Krebs; blied=freundlich; Heven=Himmel; Eer=Erde; Rükel=riechend; Müürn=Mauern; amenn=letzlich; Wischen=Weide;Hunnenbloom=Löwenzahn; Storkenbloomen=versch. hochgew. Blumen; straakt=streichen; ruschelt=rauschen; Suurbloer=Blätter v. Sauerampfer; Tähn=Zähne; Kuul=Vertiefung; Wichelboom=Weidenbaum; upstunns=augenblicklich; eendoont=einerlei.
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