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Mi 11.11.2009 15.29 Uhr | Detlef Rahrt | Alle Artikel

R. Enke - Depression - Liebe - A. Einstein


Familie | Liebe und Leid

Bad Zwischenahn - Ein Thema, dessen ich mir bewusst bin. Da dieses Thema auch in meiner persönlichen Familie Gegenstand gewesen war, zum großen Glück, hat uns der Tod vermieden.
Robert Enke, hat aus den Berichten der Presse die ich lesen konnte, größtere Rück- und Schicksalsschläge der letzten Jahre widerstanden.
Die waren (meine Ansicht) nach alle im Äußerem und nicht in seiner Person. Jetzt hatte sich das Bild (Blatt) von außen nach innen über die Jahre gewendet. Wodurch dieses letztlich gekommen sein mag, ist zwar eine entscheidende Frage, doch möge sich jeder selbst dieses beantworten, bzw. in der Kommentarfunktion diskutieren, entwickeln.

Wirklich wichtig ist die Erkenntnis, das der Tod ein natürlich auftretender Bestandteil des Lebens ist.
Es gibt kein Leben ohne Tod und je größer der Tod, desto größer ist das Leben (was auf Robert Enke in der Öffentlichkeit wohl bedeutend zutrifft), in der Familie befinden wir uns in einem anderen Rahmen.
Das erste Gesetz der Thermodynamik besagt, das Energie und Materie weder geschaffen noch zerstört werden; sie ändern nur ihre Form. Dieses Gesetz wird auch das Gesetz der Energieerhaltung genannt, und es bedeutet nichts anderes, als dass nichts im Leben jemals verloren oder gewonnen wird. Von Dr. John F. Demartini aus seinem Buch "Wie Visionen wahr werden", KöslerVerlag Seite 121.
Auch an A. Einstein möge ich hier erinnern.
Ich möchte damit sagen, dass dieses weitere Ereignis, uns Menschen durch (ihn R. Enke) aufrütteln soll und mir persönlich sagt es: " HEY, kümmere dich um deine Familie, deine Mitmenschen (deine Arbeitskollegen, dein Chef, deine Kunden, deine Kinder) und um deine Freunde!

Durch diese Trauer wird uns auch wieder bewusst, wir mehr bedingungslos lieben sollten.

In der Psychologie herrscht ein Paradigma* (auf hochdeutsch, *Weihnachtsmänner für Erwachsene, sorry ist ernst zu nehmen) das besagt, das für ein Trauerprozess in der Regel zwei bis fünf Jahre normal sein. Ich zitiere hier ein weiteres Mal Dr. John F. Demartini aus seinem Buch "Wie Visionen wahr werden", KöslerVerlag Seite 124; Ich bin da völlig anderer Meinung. Es ist möglich, den Kummer in zwei bis fünf Stunden vollkommen aufzulösen ... durch die Macht der Liebe.

Dem schließe ich mich mit ganzem Herzen an und wünsche uns, mehr Bewusstsein für den Mitmenschen, den Tag und Gott (in seiner vielfältigen Form).

Detlef

Schlagworte: Depression, Angst, Enke, Mitleid

Geschrieben auf: mein-edewecht.de



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