Willkommen im Forum "Kirche"
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Beitragsübersicht
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| Forenübersicht | Kirche | Sinn im Leid | |||
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Geschrieben am 25.2.2009 um 17.21 Uhr
Udo Dreyer regte an, über folgenden Kommentar von Frau Hahn einmal weiterzudiskutieren:
"Ob sich im Leid einen Sinn ergibt, kann man eigentlich nur bejahen. Häufig erlebe ich, dass schwerkranke Personen nach ihrer Genesung das Leben mit anderen Augen sehen. Plötzlich empfinden sie den Sonnenaufgang als wunderschön, das Vogelgezwitscher am Morgen wird wahrgenommen. Die ganze Natur wirkt auf einmal berauschend. Viele Dinge, die man hintenan gestellt hat, bekommen einen neuen Stellenwert. Diese Personen können sich in dem Leid einer anderen Person hineinversetzen und möglicherweise auch helfen, was u. a. Umständen nie der Fall gewesen wäre. Ich finde, dass ergibt Sinn! Mit freundlichen Grüssen Uschi Hahn" Herr Dreyers Artikel zu dem Thema finden Sie hier: http://mein-edewecht.de/Aus-der-Nachbarschaft/Sinn-im-Leid--gibts-das_109/ |
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Geschrieben am 4.3.2009 um 18.18 Uhr
ein weiteres Votum zur Diskussion:
Niemand sucht ja Leid. Wenn jemand Schmerz sucht, ist es kein Leid. Leid ist etwas, das man nicht will. Deshalb wird es oft als sinnlos angesehen. Aber schweres Leid zu erleben, ohne einen Sinn darin zu finden, macht es noch schwerer. So bekommt der Sinn, den man in dem Leid findet, eine besondere Bedeutung fürs Leben. Udo Dreyer |
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Geschrieben am 8.3.2009 um 12.26 Uhr
Ja, was ist Sinn im Leid. Bis vor 19 Jahren betete ich noch jeden Abend zu Gott und vermittelte den Glauben auch an meine Kinder.Dann wurde mein letztes Kind behindert geboren und der Freund einer meiner Töchter verunglückte eineinhalb Jahr später tötlich. Trotzdem meiner Tochter gar nichts passierte bei diesen Unfall, sah ich keinen Sinn mehr an Gott zu glauben. Ich versuche jetzt nach sovielen Jahren wieder daran, Abends zu beten , so richtig klappt es nicht .
Karin Wehner Geändert am 9.3.2009 um 7.17 Uhr
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Geschrieben am 18.11.2010 um 0.19 Uhr
mich erinnert diese Fragestellung an einen Text von Margaret Fishback Powers, den ich mal gelesen habe und ich hoffe er passt hier her..
Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens. Besorgt fragte ich den Herrn: ?Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?? Da antwortete er: ?Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.? Text: Margaret Fishback Powers |
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